Fortbildung stärkt pädagogischen Blick auf bindungsbelastete Kinder
Unter dem Titel „Pädagogischer Umgang mit bindungsbelasteten Kindern und Jugendlichen“ fand am Mittwoch, den 16. Januar 2026, eine interne Fortbildung des Vereins Kinder-, Jugend- und Familienhilfe (KJFH e.V.) statt. Als Referentin war Dipl. Psychologin Dr. Martina Cappenberg zu Gast in Billerbeck, die mit einem eindrucksvollen und motivierenden Vortrag die Teilnehmenden erreichte.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zentrale pädagogische Grundhaltungen. Besonders prägend waren die Aussagen: „Jedes Kind ist das Beste, was es werden konnte, unter den Bedingungen, unter denen es aufgewachsen ist“ sowie „Jedes Verhalten hat einen guten Grund“. Diese Perspektiven verdeutlichten, wie wichtig Verständnis, Empathie und ein reflektierter Umgang im pädagogischen Alltag sind – insbesondere im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen, die belastende Bindungserfahrungen gemacht haben.
Rund 50 Mitarbeitende aus verschiedenen Arbeitsbereichen des Vereins nahmen an der Fortbildung teil, darunter Fachkräfte aus der Schulbegleitung, der Offenen Ganztagsschule (OGS), der Kita Kunterbunt sowie der Fachstelle Schulsozialarbeit. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus. Viele berichteten, dass sie wertvolle Impulse für ihre Haltung und ihre tägliche Arbeit im Kontakt mit den Kindern mitnehmen konnten. „Wir haben jeden Tag die Chance, den Kindern Wertschätzung und Vertrauen zu schenken und somit etwas Gutes zu bewirken. Das motiviert sehr!“, berichtet Organisator Thomas Höing
Interne Fortbildungen wie diese finden beim Verein KJFH e.V. regelmäßig statt und greifen unterschiedliche Themenfelder der pädagogischen Arbeit auf. Dabei steht stets die professionelle Weiterentwicklung der Mitarbeitenden im Fokus.